Dieser Beitrag ist ein B2B-Prüfrahmen für Markeninhaber, Einkäufer, Integratoren und Installationsteams. Die konkrete Konfiguration, Kompatibilität und Zertifizierung muss vor Bestellung anhand von Muster, Türdaten und schriftlicher Spezifikation bestätigt werden.
Die richtige Smart-Lock-Auswahl beginnt nicht mit der längsten Funktionsliste. Entscheidend sind Türstruktur, Einbauraum, gewünschte Autorisierung, Notöffnung, Projektversion und die Verantwortung nach der Übergabe. WF-010, WF-019 und WF-026 sollten deshalb als drei Projektoptionen und nicht als reine Produktnamen verglichen werden.

1. Den Projektbrief vor der Anfrage einfrieren
Notieren Sie Zielmarkt, Türanzahl, Türmaterial, Dicke, Öffnungsrichtung, Einbausituation, erwartete Nutzung, gewünschte Entriegelungsarten und den geplanten Starttermin. Ergänzen Sie, ob App, Gateway, API oder eine bestehende Plattform beteiligt ist. Ohne diese Angaben vergleichen Angebote oft unterschiedliche Leistungsumfänge.
| Projektfrage | Warum sie die Auswahl beeinflusst |
|---|---|
| Tür und Einbauraum | Schlosskörper, Motor, Kabel und Notöffnung müssen mechanisch erreichbar und belastbar sein. |
| Autorisierung | Fernöffnung, PIN, Fingerabdruck, Karte oder mechanische Notöffnung verlangen unterschiedliche Konfigurationen. |
| Projektumfang | Einzelne Türen, Apartments, Hotels und B2B-Rollouts benötigen verschiedene Liefer- und Wartungsprozesse. |
| Zielmarkt | CE, FCC, RoHS, Funk, Datenschutz und Dokumentationspflichten müssen früh berücksichtigt werden. |
2. Tür- und Einbaubedingungen vor dem Modellvergleich prüfen
Bei unsichtbaren Schlössern ist der verfügbare Innenraum wichtiger als die Produktabbildung. Prüfen Sie Schlosskasten, Dornmaß, Riegelweg, Türspalt, Material, Verstärkungen, Kabelweg und die Zugänglichkeit für Batteriewechsel oder Notstrom. Der Einbau darf die mechanische Bewegung nicht verklemmen und muss für Wartung wiederholbar bleiben.

Fordern Sie vom Lieferanten keine pauschale Aussage wie „für alle Türen geeignet“. Senden Sie Türfotos, Zeichnungen und Maße und lassen Sie die Annahmen schriftlich bestätigen. Bei mehreren Türtypen sollte jeder Typ mindestens ein eigenes Muster oder eine dokumentierte Freigabe erhalten.
3. WF-010, WF-019 und WF-026 als Projektoptionen vergleichen
Die drei Modelle können unterschiedliche Projektprioritäten abbilden. WF-010 eignet sich als Ausgangspunkt für breit gefächerte Standardprojekte, WF-019 für Projekte mit stärkerem Fokus auf verdeckter Optik und Autorisierung, WF-026 für Anwendungen mit zusätzlicher struktureller oder sicherheitsbezogener Reserve. Die endgültige Eignung ist immer durch Muster und Spezifikation zu bestätigen.
| Vergleichspunkt | WF-010 | WF-019 | WF-026 |
|---|---|---|---|
| Projektrolle | Breite Standardabdeckung | Verdeckte Optik und flexible Autorisierung | Verstärkte Struktur und erhöhte Sicherheitspriorität |
| Früh zu prüfen | Türtyp, Schlosskörper, Öffnungsrichtung | Innenraum, Bedienlogik, Notfallpfad | Bauraum, Befestigung, Belastung und Wartung |
| Beschaffungsunterlagen | Konfiguration, Muster, Verpackung | Autorisierung, Ersatzweg, Anleitung | Projektversion, Abnahme, Verantwortungsgrenzen |
| Nächster Schritt | Standardmuster installieren | Bedien- und Optikablauf testen | Struktur- und Wartungsannahmen validieren |

4. Musterprüfung statt Funktionsvergleich
Installieren Sie das Muster an einer realen oder repräsentativen Tür und dokumentieren Sie Schlossnummer, mechanische Teile, Firmware, App- oder Gateway-Version, Stromversorgung und Einbauzustand. Testen Sie wiederholte Öffnungen, Fehlbedienung, Offline-Verhalten, Batteriewarnung, Notstrom, Rechteübergabe und die Rücksetzung des Testkontos.
Ein Muster gilt erst dann als aussagekräftig, wenn die Abweichungen zur Serienkonfiguration bekannt sind. Lassen Sie Änderungen an Schlosskörper, Platine, Firmware, Funkmodul, Verpackung oder Lieferumfang über einen schriftlichen Freigabeprozess laufen. Die Musterfreigabe und Änderungssteuerung sollte Teil der Bestellung sein.
5. Konfiguration, Rollen und Übergabe fixieren
Die Beschaffungsunterlagen sollten nicht nur Modell und Menge enthalten. Ergänzen Sie freigegebene Türbedingungen, Zugangsmethoden, App- oder API-Schnittstellen, Firmwarestand, Verpackung, Kennzeichnung, Ersatzteile, Garantie, RMA und den Ansprechpartner für technische Eskalationen. Bei Projekten mit mehreren Parteien muss feststehen, wer installiert, wer Nutzerrechte übergibt und wer die erste Betriebsstörung untersucht.

Für die Abnahme helfen eine Schlossliste mit Standort und Seriennummer, eine genehmigte Konfigurationsbasis, ein Notöffnungsweg, ein Wartungskontakt und ein dokumentierter Eskalationspfad. So bleibt die Modellauswahl auch nach dem Serienstart überprüfbar.
6. Zwölf Fragen vor der Bestellung
- Sind Türtyp, Dicke, Öffnungsrichtung und Innenraum vermessen?
- Welche Autorisierung ist zwingend, welche nur optional?
- Wie funktioniert die mechanische oder elektrische Notöffnung?
- Wurde jedes repräsentative Türprofil mit einem Muster geprüft?
- Sind Schlosskörper, Motor, Platine und Firmware eindeutig versioniert?
- Welche App-, Gateway- oder API-Funktionen gehören wirklich zum Projekt?
- Wer installiert, nimmt ab und übergibt Administratorrechte?
- Welche Zielmarkt-Dokumente und Prüfzeichen werden benötigt?
- Wie werden Verpackung, Etikett und Projekt-SKU bestätigt?
- Welche Ersatzteile und RMA-Daten werden bereitgestellt?
- Wie werden Änderungen nach Musterfreigabe genehmigt?
- Sind Preis, Lieferzeit, Spezifikation und Musterfreigabe schriftlich verknüpft?
Projektvergleich für WF-010, WF-019 und WF-026 anfordern
Teilen Sie Türtyp, Zielmarkt, Stückzahl, gewünschte Autorisierung und Projektphase mit. WAFU kann daraus einen strukturierten Vergleich für Muster, Konfiguration und Beschaffung vorbereiten.
Häufige Fragen
Welches Modell ist das beste?
Das hängt von Tür, Einbauraum, Autorisierung, Sicherheitsziel und Serviceprozess ab. Die Entscheidung sollte nach Musterprüfung und schriftlicher Spezifikation erfolgen.
Kann ein Muster für alle Türen freigegeben werden?
Nur wenn Türprofile, Einbaubedingungen und Nutzung tatsächlich gleich sind. Bei relevanten Abweichungen ist eine weitere Prüfung erforderlich.
Was gehört in die Anfrage?
Mindestens Zielmarkt, Türdaten, Menge, gewünschte Funktionen, Mustertermin, Installationsverantwortung und Anforderungen an App, API oder Cloud.